Goldmuehle BIO ARGAN ÖL - NATIV


Arganöl, das flüssige Gold der Amazigh.

Die marokkanischen Amazigh (Berber) sind seit langer Zeit überzeugt, dass Arganöl Wunder als Allheilmittel und Jungbrunnen wirkt. Laut neuester Erkenntnisse könnte Arganöl unseren Körper vor Arteriosklerose und Krebs schützen, wie die kanadische Universität von Sherbrooke festgestellt hat. Zu den gleichen Ergebnissen kam auch das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

 

Der Arganbaum

Der Arganbaum (Argania spinosa) wuchs schon vor mehr als 25 Millionen Jahren und bedeckte einst große Flächen Nordafrikas und Südeuropas. Zurzeit gibt es nur noch etwa 20 Millionen Arganbäume, die endemisch im Südwesten Marokkos wachsen. Weil der Eisenholzbaum den Boden bis in eine Tiefe von 30 Metern durchwurzelt, kommt er auch mit extremen Trockenperioden zurecht. Die Früchte wachsen in den dornigen Ästen und enthalten ein bis zwei relativ kleine Samenkerne, die so genannten "Arganmandeln". Um den Arganbaum zu schützen, hat die Unesco 1998 das Argangebiet zum Biosphären-Reservat erklärt. Trotz dieser Erklärung wird der Arganbaum abgeholzt. Den Amazigh fehlt eine ernsthafte Alternative, die ihre Lebensumstände spürbar und nachhaltig verbessert. Die so genannten Frauenkooperativen sind gegründet, um diese Lücke zu füllen. Leider sind diese meistens autokratisch organisiert und entfernt von der Philosophie ihrer Gründung: Amazigh-Frauen zu unterstützen.

Das Arganöl wird auf den internationalen Märkten in zwei Varianten vermarktet:

GERÖSTET UND UNGERÖSTET.

Arganöl als Lebensmittel

Die Kerne der Arganmandeln werden vor dem Pressen kurz geröstet. Durch die schonende Röstung und anschließende Kaltpressung behält das Öl alle wichtigen Inhaltsstoffe der Arganmandeln. Arganöl enthält mehr als 80 Prozent ungesättigte Fettsäuren (dabei 35 Prozent Omega 6-Fettsäuren). Deshalb hat das Öl blutfettsenkende Wirkung.

Der leicht nussige Geschmack dieses Öls verleiht Speisen ein besonderes Aroma. Das Arganöl kann bis zu einer Temperatur von 200° C erhitzt werden. Wir empfehlen aber unseren Kunden, das nicht zu tun: Wichtige Inhaltstoffe würden durch das Erhitzen verloren gehen.

Mit Arganöl kann man vorzüglich folgende Speisen zubereiten:

  • Kalte Gerichte
  • Fisch, Fleisch und Geflügel
  • zum Aromatisieren von Nudeln, Reis, Kartoffel und Cous Cous

Durchschnittliche Werte je 100 ml:

  • Brennwert 3386 kJ / 824 kcal
  • Eiweiß 0,0 g
  • Kohlenhydrate 0,0 g
  • Fett 91,5 g

davon  

  • Gesättigte Fettsäuren 17,5 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren 43,0 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 31,0 g

Arganöl in der Kosmetik

Die Arganmandeln werden ohne jegliche Vorbehandlung gepresst. Die Amazigh-Frauen (Berberfrauen) verwenden ungeröstetes Arganöl seit Jahrhunderten als Haut-, Haar- und Wundpflegemittel. Die Naturkosmetikhersteller schätzen und verwenden Arganöl aus folgenden Gründen:

  • hoher Gehalt an Vitamin E (Tocopherolen)
  • viele sekundäre Pflanzenstoffe
  • enthält Delta-7-Sterole (Phytosterine, die zum Beispiel entzündungshemmend wirken)

Das ungeröstete Arganöl (Kosmetikarganöl) ist geeignet für:

  • trockene, sensible und reife Haut.

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