Erfahrungen mit Walnussoelen


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Kommentare: 2
  • #1

    Raffaele Carnovale (Mittwoch, 01 Oktober 2014 12:13)

    Hochwertiges Walnussöl wird durch Kaltpressung mit anschließender Filterung gewonnen. Es besitzt eine blasse bis hellgelb Farbe und ist relativ dünnflüssig. Der intensive, nussige Geschmack eigenet sich für die kalte und warme Küche, also Salate und Desserts sowei Suppen, Soßen und Backwaren. Zum Braten und Kochen bitte nicht verwenden, da die gesunden Inhaltsstoffe sonst beeinträchtigt werden.

    In der französischen Küche wird Walnussöl schon lange geschätzt. Kalt gepresst besitzt es ein besonders kräftiges Aroma und einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Daneben enthält es viele Vitamine der B- Gruppe, die gut für die Nervenzellen und die Hirntätigkeit sind. Walnussöl stärkt das Immunsystem, wirkt blutdrucksenkend, fördert den Fettstoffwechsel und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Bis zu 3 kg Walnüsse benötigt man zur Gewinnung von 1 Liter Öl, das sehr oxidationsempfindlich ist. Man sollte es immer gut verschlossen, kühl und lichtgeschützt aufbewahren und nach Anbruch möglichst bald verbrauchen.

    Auf Grund seiner fungiziden (Pilz bekämpfenden) Wirkung wird es auch gern in der Hautpflege eingesetzt. Trockene und rissige Lippen können mit purem Walnussöl auf natürliche Weise behandelt werden.

  • #2

    Antonella Mastria (Mittwoch, 01 Oktober 2014 12:25)

    Man isst Walnüsse zwar nur in kleinen Mengen, doch ihr Wert zeigt sich auch dann. Schon 30 Gramm Walnüsse decken den Tagesbedarf an Linolsäure, einer für den Körper unentbehrlichen mehrfach ungesättigten Fettsäure. Ausserdem sind Walnüsse eine gute Quelle für Vitamin E, das Fette auch innerhalb des Körpers vor Verderb schützt und damit Störungen im Fettstoffwechsel verhindert. Walnüsse enthalten knapp 15 Prozent Eiweiß und bieten bei einer vegetarischen Ernährungsweise eine gute Ergänzung für das unvollständige Protein von Hülsenfrüchten und Getreide.

    Walnüsse: gut zu wissen

    Die aromatischen Walnüsse bestehen zu über 60 Prozent aus reinem Fett und sind natürlich entsprechend kalorienreich. Für einige Menschen unerfreulich: Walnüsse gehören zu den Früchten mit dem höchsten Gehalt an Serotonin, einer nervenwirksamen Eiweißsubstanz, die bei empfindlichen Menschen Migräne auslösen kann. Manchmal werden die Schalen von Walnüssen mit dem Bleichmittel Natriumhypochlorid behandelt. In der Zutatenliste auf einer Tüte Walnüsse muss dieser Zusatzstoff nicht angegeben werden, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass das Bleichmittel nicht in die Walnüsse übergeht. Überflüssig ist es aber mit Sicherheit. Sind die Walnüsse einmal von der Schale befreit, verderben sie relativ schnell, weil das empfindliche Nussöl darin ranzig wird. Um dies zu vermeiden, behandeln einige Firmen Walnüsse mit einem Antioxidationsmittel (BHA, E 320). Der Stoff muss auf der Packung angegeben sein. Bei lose gekauften Walnüssen erfahren die Kunden allerdings meist nichts davon.