Erfahrungen mit Leinoel


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Kommentare: 4
  • #1

    Ruedi Mock Schweiz (Dienstag, 30 September 2014 13:12)

    Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren
    Wussten Sie, dass Leinöl mehr Omega-3-Fettsäuren enthält als Fisch? Während 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren aufweisen kann, finden sich selbst in fetten Seefischen wie Hering, Makrele oder Thunfisch nicht mehr als 3 Gramm davon.

    Das ist zwar verständlich, da Leinöl ja ein konzentriertes Fett darstellt, Fisch jedoch aus weit mehr besteht als nur Fischöl. Der Vorteil des hohen Omega-3-Gehaltes im Leinöl ist jedoch, dass man mit nur wenig Leinöl pro Tag seinen Omega-3-Fettsäuren-Bedarf decken kann – und zwar, ganz ohne Fisch oder Fischöl essen zu müssen.

    Leinöl – Futter fürs Gehirn
    Welch grosse Rolle die Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauferkrankungen spielen, ist allgemein bekannt. Tatsächlich aber lassen sich zahlreiche weitere gesundheitliche Störungen auf den Mangel an Omega-3-Fettsäuren zurückführen.

    Dazu gehört neben Herzproblemen und Kreislaufschäden auch die Beeinträchtigung der Sehkraft.

    Viel zu wenig beachtet wird die Wirkung der Omega-3-Fettsäuren auf das Gehirn. Tatsächlich führt ein Omega-3-Fettsäuren-Mangel zu spürbaren Beeinträchtigungen des Denkvermögens bis hin zu Verhaltensänderungen und Depressionen.

    Werden nun wieder verstärkt Omega-3-Fettsäuren verzehrt, kommt es häufig zu einer deutlichen Besserung der Gesundheitsbeschwerden. Die Konzentrationsfähigkeit steigt genauso wie die innere Ausgeglichenheit.

  • #2

    Michael Ranovsky - Österreich (Dienstag, 30 September 2014 13:15)

    Leinöl verbessert die Blutfettwerte
    Es wurden bereits zahlreiche Studien zur Wirkung des Leinöls und der Leinsaat auf das menschliche Wohlbefinden durchgeführt.

    Eine dieser Studien fand in New Jersey (USA) statt. Darin wurde die Wirkung des Leinöls auf die Blutfettwerte überprüft. Die Probanden ergänzten ihre Ernährung mit einem Esslöffel Leinöl täglich sowie drei Scheiben Leinsamenbrot.

    Bei der Kontrolle der Cholesterin- sowie der Blutfettwerte konnte nach drei Monaten festgestellt werden, dass sich beide Werte deutlich verbessert hatten.

    Sowohl der Wert des Gesamt-Cholesterins als auch der des unerwünschten LDL-Cholesterins waren gesunken.

    Da auch andere Studien mit dem gleichen Ergebnis abschlossen, können Leinöl sowie andere Leinprodukte (natürlich nur in Absprache mit Ihrem Arzt) eine ausgezeichnete Alternative zu den herkömmlichen Statinen darstellen – und das ganz ohne Nebenwirkungen.

    Leinöl und Diabetes
    Leinöl und Leinsamen vermögen auch zur Vermeidung von Diabetes beitragen, da das Öl die unmittelbar nach den Mahlzeiten auftretenden Spitzenwerte beim Blutzucker abschwächen kann.

    Dies bestätigte eine kanadische Studie unter der wissenschaftlichen Leitung von Stephen Cunnane.

    Seine Probandinnen erhielten täglich wahlweise 90 Gramm geschroteten Leinsamen oder eine Mischung aus ungeschrotetem Leinsamen in Verbindung mit Leinöl. Eine Kontrollgruppe erhielt weder Leinöl noch Leinsamen.

    Cunnane mass nun die Blutzuckerwerte jeweils nach den Mahlzeiten und kam zu folgendem Ergebnis:

    Der Blutzuckerspiegel stieg nach den Mahlzeiten am höchsten bei der Kontrollgruppe, während er bei den Leinöl- und Leinsamenkonsumentinnen nur gering anstieg.

    Ein starker Anstieg des Blutzuckerspiegels unmittelbar nach den Mahlzeiten wird als ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes angesehen.

    Da der regelmässige Verzehr von Leinöl und Leinsamen ganz offensichtlich zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beiträgt, kann dies der Entstehung von Diabetes massiv entgegenwirken.

    Auch wer bereits an Diabetes erkrankt ist, profitiert vom Leinöl, da die benötigte Insulinmenge durch den regulierten Blutzuckerspiegel meist reduziert werden kann.

    Leinöl verbessert die Nierenwerte
    Eine englische Studie, die unter der Leitung des Arztes William F. Clark durchgeführt wurde, bestätigte zudem die positive Wirkung des Leinöls bei chronisch nierenkranken Probanden.

    Während der zwei Jahre andauernden Langzeituntersuchung brachen zwar einige Probanden die Teilnahme vorzeitig ab, doch die verbliebenen Teilnehmer zeigten durch den Leinölverzehr deutlich verbesserte Nierenwerte.

    Eine Studie mit Ratten kam zu dem gleichen Ergebnis. Die an Nierenentzündung leidenden Tiere erhielten ebenfalls Leinöl, wodurch die Entzündung zurückging und die Nierenfunktion insgesamt deutlich verbessert werden konnte.

    Leinöl reguliert den Blutdruck
    Die Wirksamkeit der Omega-3-Fettsäuren zur Blutdrucksenkung wurde primär in Deutschland erforscht.

    Peter Singer und Manfred Wirth stellten bei einer Studie mit 44 männlichen Probanden fest, dass die tägliche Gabe von 60 ml Leinöl den Blutdruck spürbar zu senken vermag.

    Bei zwei Kontrollgruppen, deren Mitglieder die gleiche Menge an Oliven- oder Sonnenblumenöl zu sich nahmen, wurde eine weitaus geringere Wirkung beobachtet.

    In der Gruppe, die das Leinöl bekam, konnte selbst eine Zunahme an Stress die Verringerung des Blutdrucks nicht verhindern.

    Leinöl – Ein Segen für die Gesundheit
    Leinöl verfügt neben seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren noch über zahlreiche weitere gesundheitlich relevante Inhaltsstoffe.

    Hier sind in erster Linie die Polyphenole aus der grossen Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe zu nennen. Sie wirken u. a. antioxidativ und schützen so die Körperzellen vor den negativen Einflüssen freier Radikale.

    Weitere wichtige Bestandteile der Leinsaat sind deren Phytohormone (Lignane), die ebenfalls den sekundären Pflanzenstoffen zugehörig sind. In ihrer Wirkung ähneln sie dem Östrogen, wodurch sie auf die Verlangsamung des Alterungsprozesses einen grossen Einfluss haben.

    Darüber hinaus zeigen Lignane eine antikarzinogene Wirkung, so dass sie einen präventiven Schutz vor Krebs bieten können.

  • #3

    Erwin Weber - Deutschland (Dienstag, 30 September 2014 13:16)

    Anti-Krebs-Diät mit Leinöl
    Bereits im vergangenen Jahrhundert hat die Biochemikerin Johanna Budwig darauf hingewiesen, dass Leinöl und Leinsamen aufgrund ihrer vielen positiven Wirkungen auf den Organismus ausgezeichnete Lebensmittel zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens seien.

    Infolge ihrer Forschungsergebnisse entwickelte Dr. Budwig ihre spezielle Budwig Krebs-Diät, die sie mit sehr guten Erfolgen bei vielen ihrer Krebspatienten eingesetzt hat.

    Zur Budwig Krebs-Diät gehören neben reichlich Rohkost, milchsauer vergorenem Gemüse und Gemüsesäften u. a. der Verzehr von Leinsamen, kaltgepresstem biologischem Leinöl, Bio-Quark und Hüttenkäse.

    Laut Dr. Budwig müsse Leinöl ein grundsätzlicher Bestandteil der Ernährung sein.

    Quark und Hüttenkäse seien aufgrund ihres hohen Anteils an schwefelhaltigen Aminosäuren in der Kombination mit den Omega 3-Fettsäuren äusserst wichtig, so Frau Dr. Budwig. Sie konnte nämlich belegen, dass die schwefelhaltigen Aminosäuren die Omega 3-Fettsäuren leichter löslich und somit besser resorbierbar machen konnten.

    Lesen Sie hier mehr über: Die Oel-Eiweiss-Kost nach Budwig

    Achten Sie auf Qualität!
    Damit Ihr Körper von den zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften des Leinöls optimal profitieren kann, muss das Leinöl von bester Qualität sein.

  • #4

    Rudolf (Dienstag, 20 Januar 2015 14:27)

    Äußerlich fördert das Leinöl die Wundheilung und die Regeneration der Haut. Dies und noch viele andere Wirkungen belegen diverse Studien. Gerne möchten wir hier einige Studien aus dem Buch „Leinöl macht glücklich“ von Hans-Ulrich Grimm erwähnen:


    Allergien | US-Forscher Donald O. Rudin fand heraus, dass der regelmäßige Genuss von Leinöl die Empfindlichkeit für Allergien reduziert.
    Artierenverkalkung (Arteriosklerose) | Leinöl und Leinsamen können die Arterienverkalkung verhindern und damit das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt mindern.
    Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) | Leinöl beruhigt hyperaktive Kinder.
    Brustkrebs | Mit Leinsamen und auch mit Leinöl soll laut Studien das Wachstum von Brustkrebs gehemmt werden können.
    Cholesterinwerte | Leinöl und Leinsamen können die Cholesterinwerte verbessern und damit das Risiko für Herzkrankheiten verringern.
    Darmkrebs | Leinsamen und Leinöl können laut Angaben präventiv vor Dickdarmkrebs schützen.
    Diabetes | Der Konsum von Leinsamen und Leinöl kann der Zuckerkrankheit vorbeugen und bei bereits erkrankten Diabetikern den Blutzuckerspiegel regulieren.
    Nieren | Leinöl und Leinsamen können bei Nierenerkrankungen helfen.
    Psyche | Leinöl und Leinsamen können das psychische Befinden verbessern und sogar seelische Leiden wie Depressionen, Schizophrenie und Ängste lindern.
    > Alle Angaben aus dem Buch "Leinöl macht glücklich" von Hans-Ulricht Grimm.


    Die vielfältigen Wirkungsweisen des Leinöls sind sehr überzeugend – doch warum wird Leinöl dann nicht öfter angeboten? Die Gründe dafür sind einerseits die sehr kurze Haltbarkeit und andererseits der sehr intensive, herbe und gewöhnungsbedürftig Eigengeschmack. Leinöl sollte nach dem Öffnen innerhalb von 3 Monaten aufgebraucht werden. Wichtig ist auch die richtige Lagerung nämlich im Kühlschrank. Es ist für große Konzerne deshalb unmöglich mit Leinöl zu arbeiten. Der Industrie ist es wichtig, dass Produkte lange halten - die Gesundheit spielt dabei eine untergeordnete Rolle und für Leinöl ist darum auch kein Platz in der konventionellen Lebensmittelindustrie und Kosmetik.

    Goldmuehle presst das Leinsamenöl mehrmals die Woche frisch, sodass noch all die wertvollen Inhaltsstoffe vom Leinsamenöl enthalten sind und es angenehm frisch schmeckt.